Sommertour #ZukunftThüringen führt Ministerpräsident ans Erfurter Kreuz

Ramelow besucht die Arnstädter Werkzeug- und Maschinenbau AG

Im  Rahmen  seiner  Sommertour  #ZukunftThüringen  besuchte Thüringens  Ministerpräsident  Bodo  Ramelow  gestern  gemeinsam  mit  der  Landrätin  des  IlmKreises Petra Enders die Arnstädter Werkzeug- und Maschinebau AG (AWM).

Die  Sommertour  steht  dieses  Jahr  unter  dem  Motto  „Kluge  Köpfe,  innovative  Prozesse“  und machte  dazu  Station  bei  einem  sogenannten  „Hidden  Champion“,  einem  unbekannten Weltmarktführer.  Dass  die  AWM  AG  ein  solcher  ist,  stellte  der  Rundgang  den  Teilnehmern, darunter die Landtagsabgeordneten Eleonore Mühlbauer und Jörg Thamm, der 1. Beigeordnete der Stadt Arnstadt, Georg Bräutigam, Vertreter der Initiative Erfurter Kreuz sowie Mitarbeiter der Thüringer Staatskanzlei und des Landratsamtes unter Beweis.

So präsentierten die beiden Vorstände Dr. René Scharn und Klaus Kleinsteuber den Teilnehmern einige  beeindruckende  technische  Innovationen  und  Automatisierungslösungen.  Die weitestgehend  für  internationale  Kunden  mit  einem  sehr  hohem Innovationsgrad  entwickelten Anlagen  entsprechen  besonderen  Kundenanforderungen.  Beispielgebend  wurde Ministerpräsident Ramelow und seinen Sommertour-Teilnehmern an Hand eines Projektes aus der  Lichttechnik  dargelegt,  wie  eine  enge  Vernetzung  von  Wissenschaft,  Innovation  und Ingenieurtechnik zu erfolgreichen Produkten für den Weltmarkt führt.

„Automatisierungslösungen  und  Spritzgusswerkzeuge  der  AWM  AG  genießen  weltweit  einen hervorragenden Ruf. Namhafte Unternehmen produzieren mit innovativen Produktlösungen der AWM  AG  in  den  Branchen  Automotive,  Weiße  Ware  und  General  Industry“,  so  Scharn,  „Als Unternehmen  sehen  wir  uns  unserer  Mission  verpflichtet:  `Innovation  ist  unser  Produkt, Zuverlässigkeit ist unsere Stärke´.“

Dazu  arbeiten  derzeit  148  Beschäftigte  mit  einem  Anteil  von  35  Prozent  an  Ingenieuren  und Technikern im Unternehmen. Bei einem Jahresumsatz von 18,8 Millionen Euro und steigenden Wachstumsraten ist am Industriestandort Erfurter Kreuz ein fest in der Region verankertes und familiengeführtes Unternehmen entstanden.

Scharn betonte, dass vor allem die Anbindung an die Forschungskapazitäten des Landes, wie die TU Ilmenau und die Kooperation mit weiteren deutschen Denk- und Forschungsstandorten Basis für diese positive Entwicklung ist. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Arbeit innerhalb des Netzwerkes  der  Initiative  Erfurter  Kreuz  (IEK).  Hier  stehen  Fachkräftegewinnung, Personalentwicklung und wirtschaftliche Kooperation ganz oben auf der Agenda. Diese Angebote nutzt die AWM AG intensiv.

Diese enge Zusammenarbeit bestätigten auch die teilnehmenden Mitglieder des Vorstandes der IEK,  Franz-Josef  Willems  als  Vorsitzender  des  Vorstandes  und  Juliane  Keith,  die  sich insbesondere um den Ausbau der Netzwerkarbeit in der Initiative kümmert.