Besuch im Eisenwerk

Am 19.08.2020 trafen sich erstmals seit längerer Corona-Zeit wieder einmal Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen der IEK zu einem Stammtisch incl. Betriebsführung. Dazu hatte Herr Hartwig Haurand, Geschäftsführer in das Eisenwerk eingeladen und alle Vorkehrungen getroffen, um mit den nötigen Abstandsregeln einen Teil einer Lagerhalle in einen Besprechungsbereich zu verwandeln.

 

Am 19.08.2020 trafen sich erstmals seit längerer Corona-Zeit wieder einmal Vertreter aus den Mitgliedsunternehmen der IEK zu einem Stammtisch incl. Betriebsführung. Dazu hatte Herr Hartwig Haurand, Geschäftsführer in das Eisenwerk eingeladen und alle Vorkehrungen getroffen, um mit den nötigen Abstandsregeln einen Teil einer Lagerhalle in einen Besprechungsbereich zu verwandeln.

Dazu bekamen die Besucher nicht nur optisch sehr viel Interessantes geboten, sondern es gab auch umfangreiche Informationen über eine hochmoderne Eisengießerei. Bereits vor 1990 wurde an diesem Traditionsstandort (gegründet ca.1907) auf Grundlage einer damals weit vorausschauenden ingenieurtechnischen Vorbereitung mit der Modernisierung des Werkes begonnen.

Das Eisenwerk ist auf die Produktion von  Gusseisen mit Lamellengraphit spezialisiert und hat sich im Bereich von verschleißbeständigem, phosphorlegiertem Gusseisen als führender Hersteller von Bremsklötzen für den Bahnsektor auf dem europäischen Markt etabliert. Seit neuestem wurde der moderne Werkstoff Gusseisen mit Kugelgraphit ins Portfolio aufgenommen, um die verringerte Nachfrage an Bremsklötzen durch Produkte aus der Maschinenbaubranche zu kompensieren. Der hohe technisch/ technologische Standard gewährleistet darüber hinaus marktfähige Preise für die weltweit vorhandenen Abnehmer.

Grundlage dazu ist auch ein gut ausgebildetes und motiviertes Fachpersonal. Nachwuchskräfte werden in den Berufen Mechatroniker/-in, Gießereimechaniker/-in und Industriekaufmann/- frau ausgebildet.

Für die Teilnehmer des Stammtisches war der Besuch ein hochinteressantes und nachhaltiges Erlebnis, das man mit Betreten des insgesamt vorbildlich wirkenden Werksgeländes so nicht vermutet hätte.

Den Organisatoren an dieser Stelle vielen Dank für die freundliche Aufnahme und den Einblick in ein modernes Gießereiunternehmen.