Siebte Berufsmesse für Fachkräftenachwuchs in Arnstad (TA 14.01.14)

Die 7. Auflage der Berufsinformationsmesse findet am Sonnabend, dem 25. Januar, in der Staatlichen Berufsbildenden Schule Arnstadt, Karl-Liebknecht-Straße, statt. 27 Unternehmen stellen 41 Ausbildungsberufe vor. Dazu geht es um Bachelor-Studiengänge sowie weiterführende Angebote der Berufsschulen. Gekoppelt ist die 7. Berufsinfomesse mit einem Tag der offenen Tür an der Schule selbst.

 

Ilmkreis-Landrätin Petra Enders hält die Messe "für ein sehr wichtiges Instrument zur Fachkräftegewinnung, die in letzter Zeit immer schwieriger wird". Sehr bewährt habe sich bei den vorangegangen Messen, dass an den Informationsständen auch Azubis mit Jugendlichen ins Gespräch kamen, "praktisch von jung zu jung", wie Enders sagte. Der Zuspruch jedenfalls sei stets sehr gut gewesen. Schüler, Eltern und Großeltern sollen das Angebot auch dieses Mal nutzen. Die Kreisverwaltung selbst wird an einem Stand vertreten sein. Einerseits um den Ilmkreis als wirtschaftlich starken und vielseitigen Kreis zu zeigen, andererseits um eigene Ausbildungsberufe vorzustellen.
Vize-Schulleiter Rüdiger Leib sieht die Messe als guten Jahresauftakt, der zur Standortsicherung dient. Denn die Schülerzahl ist rückläufig. Sie ging von 800 im Vorjahr auf derzeit 600 Schüler zurück. Leib: "Viele Betriebe wollen nicht mehr ausbilden, besonders in der Kraftfahrzeugbranche fällt uns das auf, wir treffen auf Ablehnung mit der Begründung, geeignete Bewerber fehlten."

 

Die Berufsinformationsmesse steht zudem unter dem Motto "Ausbildung am Erfurter Kreuz - Dein Weg in die Zukunft". Unternehmen aus den Bereichen Luftfahrt, Maschinenbau, Automobil- und Lebensmittelindustrie, Logistik, chemische Industrie sowie Glas- und Kristallveredlung, aber auch Geldinstitute oder Inneneinrichter stellen sich vor und werben um Fachkräfte.

 

Organisiert wird die Messe, die der Zukunftssicherung des Industriestandortes dient, von der Berufsschule und der Initiative Erfurter Kreuz. Auch die Arbeitsagentur, das Job-Center sowie das Stadtmarketing beteiligen sich.