Die Schule fördert durch Maßnahmen der praxisorientierten und individuellen beruflichen und arbeitsweltlichen Orientierung und Wissensvermittlung die Entwicklung der Berufswahlkompetenz und die Orientierung in der Arbeitswelt des Schülers, um den Übergang in eine Ausbildung, ein Studium oder einen Beruf zu unterstützen.

Ziel des bereits mehrfach erprobten Praxisbausteines ist die Vorstellung von Ausbildungsberufen oder akademischen Berufsfeldern für das Schülerbetriebspraktikum in den Klassenstufe 9 an Regelschulen, Gemeinschaftsschulen und Gymnasien. Die Schülerinnen und Schüler sollen dabei spezifisches Wissen über die Berufsbilder, deren Anforderungen und den Strukturwandel erlangen. Sie sollen zielgerichtet nach berufsbezogenen Informationen suchen und die Merkmalbereiche der Ausbildungsfähigkeit erkunden.

Der Projekttag im November

Was wird geboten?
Die Präsentation des Unternehmens, der Geschäftsidee und möglicher Ausbildungsberufe bzw. akademischer Berufsfelder, Informationen zur Durchführung von Betriebspraktika für Schüler, Bewerbungsfristen und Bewerbungsmodalitäten für Praktikum und Ausbildung, Betriebserkundung / Betriebsrundgang, ein praktischer / handlungsorientierter Teil und eine abschließende Gesprächsrunde.

Der Ablauf
240 Minuten in der Zeit von 08:00 Uhr – 12:00 Uhr
oder
120 Minuten in der Zeit von 08:00 bis 10:00 Uhr
und
120 Minuten in der Zeit von 11:00 bis 13:00 Uhr

Die Teilnehmer
Schüler aus verschiedenen 9. Klassen der Regelschulen, wie z.B.  „Wilhelm Hey“ Ichtershausen, „Robert Bosch“ und „Ludwig Bechstein“ Arnstadt, „Heinrich Hertz“ und „Geschwister Scholl“ Ilmenau, der Gemeinschaftsschulen Emil-Petri-Schule Arnstadt, Stadtilm und Gräfenroda, des Förderzentrums Pestalozzi Ilmenau und des Staatlichen Gymnasiums "MELISSANTES" Arnstadt können sich über eine online-Plattform dieser Webseite anmelden.

Teilnahmebedingungen
Der Projekttag ist Bestandteil des Berufsorientierungskonzeptes jeder teilnehmenden Schule. Dort wird die Verbindlichkeit der Veranstaltung festgelegt. Es wird von den Organisatoren angestrebt, dass alle Schüler eines Jahrganges teilnehmen. Dazu müssen die Schüler umfassende Informationen zum Anliegen des Praxisbausteins erhalten – Interesse muss erzeugt werden.

Das Kennenlernen eines innovativen Unternehmens in unserer Region, die Gespräche mit den Verantwortlichen für die Berufsausbildung und Auszubildenden vor Ort, ggf. erste Praxiserfahrungen, das Erkunden eines Traumberufes oder die Suche nach einer Alternative bei der Berufswahl sind die Kernziele für diesen Tag. Es ist ebenfalls möglich, zwei Unternehmen zu besuchen.

Am Projekttag haben die teilnehmenden Schüler keinen Unterricht. Der Transport zum jeweiligen Unternehmen ist individuell durch die Eltern zu organisieren. Finden Schüler trotz intensiver Beratung kein Projektangebot, werden sie nicht zugeordnet, sondern absolvieren an der Einzelschule ein Berufsorientierungsangebot oder haben Unterricht. Die teilnehmenden Schüler bearbeiten zur Nachbereitung des Projekttages einen Arbeitsauftrag zum erlebten Berufsbild, welcher an der Einzelschule bewertet wird. Jede teilnehmende Schule legt einen Ansprechpartner fest, welcher verbindlich an einer Vor- und Nachbereitungsveranstaltung teilnehmen muss. Am Projekttag benennt die Einzelschule für jede teilnehmende Klasse einen Betreuungslehrer. Die Kontrolle der Anwesenheit erfolgt durch die Unternehmen und wird der Schule mitgeteilt.

Alle teilnehmenden Schüler erhalten über ihre Schulen einen Elternbrief zum Projekttag.  

Anmeldung
Die Anmeldung bzw. Einwahl in ein konkretes Angebot erfolgte in einem definierten Zeitraum im September. Die Information der Schulen und Firmen zur getroffenen Einwahl erfolgt dann zeitnah.